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BDSE: AGB meist nicht nötig

vom 04.12.2017

Handelsverband empfiehlt AGB nur für stationäre Fachhändler mit Online-Shop

Nach Meinung des Bundesverbands des Deutschen Schuheinzelhandels (BDSE) brauchen die meisten stationären Schuheinzelhändler keine Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Schließlich dürften die AGB gesetzliche Regelungen meist nicht einschränken. Sinnvoll seien sie also in erster Linie für gesetzlich ungeregelte Tatbestände bzw. für Fälle, in denen der Fachhändler dem Kunden mehr Rechte einräumen will, als ihm gesetzlich zustehen, etwa großzügige Umtauschrechte. Dies müsse allerdings nicht unbedingt in Form von AGB erfolgen, hier reichten z.B. auch Informationen über die genauen Vorgaben durch Aushänge im Geschäft, auf dem Kassenzettel oder Hinweise auf der Website.

Etwas anders sei die Situation bei Online-Shops, so der BDSE. Gesetzlich vorgeschrieben seien hier zwar nur die Widerrufsbelehrung und Informationen zur Streitschlichtung - AGB machten in diesem Fall aber eher Sinn. Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat unlängst seine Muster-AGB für den Online-Handel aktualisiert. Mitglieder im Einzelhandelsverband (Log in) können diese downloaden unter www.einzelhandel.de (Rubrik: Recht).