Deichmann: Wachstum bei Umsatz und Filialzahl

vom 30.01.2014

Europas größter Schuhhändler steigert Umsatz auf 4,6 Milliarden Euro

Der Essener Schuheinzelhändler Deichmann hat 2013 weltweit 167 Millionen Paar Schuhe verkauft (2012: 165 Millionen). Der Umsatz des in 22 europäischen Ländern und den USA tätigen Unternehmens stieg von 4,5 Milliarden Euro auf 4,6 Milliarden Euro (netto 4,0 Milliarden Euro). Das währungsbereinigte Umsatzplus lag damit bei 3,3 Prozent. Die Gruppe betrieb Ende 2013 weltweit 3500 Filialen (2012: 3325) und beschäftigte rund 35.000 Mitarbeiter (2012: 33.700).

„2013 war für die gesamte Branche und auch für uns kein leichtes Jahr“, so Heinrich Deichmann, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Deichmann SE. „Schnee im März und 15 Grad im Dezember – das waren die Voraussetzungen, unter denen das Jahr bewältigt werden musste.“ Neben Wetterkapriolen stand das Unternehmen auch gestiegenen Einkaufspreisen und einer anhaltenden Konsumzurückhaltung in einigen Ländern gegenüber. „In diesem schwierigen Umfeld haben wir uns gut behauptet“, so Deichmann. Der Unternehmensgewinn sei nach wie vor zufriedenstellend. „Wir können weiterhin unser Wachstum ohne externe Geldgeber realisieren und bleiben damit unternehmerisch unabhängig“, so Deichmann.

Rund 59 Prozent ihres Umsatzes erwirtschaftete die Deichmann-Gruppe im vergangenen Jahr im Ausland. Besonders erfreulich entwickelten sich die Geschäfte in der Türkei. In Spanien und Portugal merkte Deichmann 2013 eine Erholung der Wirtschaftslage und verzeichnete ein deutliches Wachstum. Auch in den USA haben die Kunden ihre frühere Konsumzurückhaltung aufgegeben, so dass die Zeichen für die Deichmann-Gruppe dort weiter auf Expansion stehen. Als neues Land kam 2013 Bosnien-Herzegowina hinzu, in dem der Schuhfilialist mittlerweile acht Filialen betreibt.

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