Deutliches Umsatzminus bei Geox

vom 28.02.2019

Gutes Online-Geschäft verhindert höhere Rückgänge

Der italienische Modekonzern Geox hat im Jahr 2018 deutliche Umsatzverluste verzeichnet. Der Umsatz reduzierte sich um 6,5 Prozent auf 827,2 Millionen Euro. Ein schlechteres Jahresergebnis wurde durch die positive Performance im letzten Quartal des Jahres vermieden (+ 2,0%), hauptsächlich dank der guten Entwicklung des E-Commerce-Kanals (+12% im Jahr 2018 und +22% im letzten Quartal allein). Der Nettoverlust belief sich auf 5 Millionen Euro.

Der Anteil der Großhandelsgeschäfte an den Konzernumsätzen betrug 44,7 Prozent (45,3 Prozent im Jahr 2017) und belief sich auf 369,9 Millionen Euro (-7,8 Prozent). Als Grund nannte Geox, dass bestimmte Partner und Märkte nicht mehr beliefert würden, um das Geschäftsrisiko zu reduzieren. Die habe zur Stornierung einer Reihe von Aufträgen geführt. Außerdem habe es weniger Nachbestellungen aufgrund der ungewöhnlichen Witterungsbedingungen sowohl zu Beginn der Frühjahr/Sommer-Saison als auch zu Beginn der Herbst/Winter-Saison gegeben.

Der mit direkt betriebenen Filialen erzielte Umsatz, der 43,4 Prozent des Konzernumsatzes ausmachte, verzeichnete einen Rückgang um 359,0 Millionen Euro (-0,9 Prozent).

Der Umsatz mit Schuhen machte rund 90 Prozent des Konzernumsatzes aus und betrug 744,0 Millionen Euro. Dies entspricht einem Rückgang von 6,6 Prozent. Ende 2018 gab es weltweit 1015 Geox Shops, davon 444 eigene Läden. Im vergangenen Jahr wurden 57 Geschäfte neu eröffnet, 137 wurden geschlossen.