Intersport expandiert nach Australien

vom 02.09.2013

Auch in China wurden die ersten drei Geschäfte eröffnet.

Die Sporthandelsgruppe Intersport hat in Australien einen Franchisevertrag mit dem Unternehmen Independent Sports abgeschlossen. Im Rahmen dieser Vereinbarung werden die 70 Independent Sports-Fachgeschäfte innerhalb der kommenden vier Jahre auf Intersport umfirmiert. „Australien ist ein Land mit einer unglaublich sportbegeisterten und extrem aktiven Bevölkerung. Zudem ist das Sortiment deutlich europäisch geprägt“, sagt Klaus Jost, Präsident der Intersport International Corporation (IIC). Ziel sind bis 2020 insgesamt 100 Intersport-Geschäfte auf dem australischen Kontinent. Die 40 zu Independent Sports gehörenden Sporthändler verfügen zusammen über mehr als 70 Geschäfte und realisieren einen jährlichen Umsatz von umgerechnet rund 90 Millionen Euro. Ende 2012 hatte die Intersport International Corp. mit der Übernahme der US-Sportschuhkette The Athlete’s Foot bereits mit 140 vorwiegend auf Sportschuhe fokussierten Geschäften den Schritt nach Australien eingeleitet.

Zeitgleich mit der Unterzeichnung des australischen Franchisevertrags hat die Intersport International Corp. die ersten drei Geschäfte in China eröffnet. Ab sofort können Kunden in Fuzhou, Quanzhou und Xiamen – drei Städte in der südchinesischen Provinz Fujian – bei Intersport einkaufen. Bereits im März 2012 wurde dazu mit der chinesischen Fujian New Huadu Supercenter Co. Ltd. eine entsprechende Vereinbarung fixiert. Im kommenden Jahr ist im Rahmen dieser Partnerschaft die Eröffnung von weiteren acht Standorten geplant. Darüber hinaus plant die IIC in China, bis 2018 insgesamt 80 bis 100 Multisport-Sportfachgeschäfte mit einer Verkaufsfläche von jeweils 1000 bis 1500 Quadratmetern zu eröffnen.

Neben China bringt Intersport auch in weiteren asiatischen Wachstumsländern seine Expansionsstrategie voran. Gleiches gilt für die übernommene US-Sportschuhkette The Athlete’s Foot, die in Asien bereits in Indonesien und auf den Philippinen vertreten ist. „Unser Ziel ist es, bis 2022 in Asien und Australien über insgesamt 500 Geschäfte zu verfügen. Gleichzeitig bleibt Europa unser Kernmarkt“, betont IIC-Präsident Klaus Jost.