Intersport weist für 2012 Rekordumsatz aus

vom 12.06.2013

Intersport steigerte den Einzelhandelsumsatz weltweit um drei Prozent auf 10,2 Milliarden Euro. Das Plus ist auf die Wachstumstreiber „Fußball“ mit der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine sowie die Bereiche „Running“ und „Fitness“ zurückzuführen.

Die in 41 Ländern tätige Intersport International Corporation (IIC) hat im vergangenen Jahr mit 10,2 Milliarden Euro den höchsten Einzelhandelsumsatz seit ihrem Bestehen erzielt. Dies entspricht einem Plus von drei Prozent. „Das gute Resultat unterstreicht erneut den Erfolg unserer Strategie, die klar auf die starke Marke Intersport setzt: lokal, national und international“, betont Klaus Jost, Präsident der IIC. „Mit unserem internationalen Geschäftsmodell verfolgen wir einen einheitlichen Ansatz und lassen gleichzeitig genug Raum für nationale Anpassungen.“

Intersport konnte 2012 insbesondere vom globalen Trend in Richtung Fitness und Wohlbefinden profitieren. Darüber hinaus habe sich die Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine positiv auf den Umsatz ausgewirkt. Das kalte Wetter im Januar und Februar 2012 sowie in der ersten Hälfte des Dezembers steigerte die Verkäufe von Winterprodukten. Der Outdoor-Bereich entwickelte sich nach mehreren Jahren deutlichen Wachstums auf hohem Niveau stabil.

Mit Blick auf die geografischen Märkte erzielte Intersport das stärkste Umsatzwachstum in Deutschland, Finnland und Frankreich sowie in den meisten Ländern Osteuropas. Neben dem weiteren Ausbau in den angestammten Märkten hat Intersport 2012 auch die Expansion in neue Märkte fortgesetzt. Im August 2013 werden die ersten drei Intersport-Geschäfte in China eröffnet, gefolgt von der ersten Neueröffnung in Marokko im Herbst 2013. Im ersten Halbjahr 2014 wird der Markteintritt in Weißrussland mit drei Geschäften realisiert. Ende 2012 verfügte die Gruppe weltweit über 5419 Verkaufsstellen.

Kurz vor Weihnachten 2012 wurde die Übernahme der US-Franchise-Kette The Athlete’s Foot abgeschlossen. The Athlete’s Foot vertreibt hauptsächlich Sportschuhe, die sowohl Performance- als auch Lifestyle-Kunden gerecht werden, und verfügt über mehr als 400 Geschäfte in 27 Ländern. Der Integrationsprozess sei zum größten Teil abgeschlossen.

Für das sogenannte Non-Event-Jahr 2013 erwartet die IIC stabile Umsätze auf gleichbleibendem Niveau. Vor allem wetterbedingt waren die ersten fünf Monate dieses Jahres schwierig. Gleichzeitig mache sich aufgrund der in weiten Teilen Europas angespannten Wirtschaftslage eine zurückhaltende Konsumentennachfrage bemerkbar. „Es ist unser Ziel, trotz des eher unvorteilhaften Umfelds für 2013 einen stabilen Umsatz zu erwirtschaften“, sagt Franz Julen, CEO der Gruppe.