Kering trennt sich von Puma

vom 12.01.2018

Luxuskonzern schüttet Puma-Aktien als Sachdividende aus

Der französische Luxusmarken-Konzern Kering trennt sich von seiner Mehrheitsbeteiligung am fränkischen Sportartikel-Hersteller Puma. Kering wird rund 70 Prozent des gesamten Puma-Aktienkapitals als Sachdividende an seine Aktionäre ausschütten. Künftig will sich der Konzern mit Marken wie Gucci, Yves Saint Laurent oder Brioni auf das Luxussegment konzentrieren. Die Investmentgesellschaft Artemis der Unternehmerfamilie Pinault würde dadurch mit rund 29 Prozent größter Aktionär bei Puma, Kering würde nur noch 16 Prozent an der drittgrößten Sportmarke der Welt beteiligt sein. 55 Prozent der Aktien wären künftig in Streubesitz. Kering war vor rund gut zehn Jahren bei Puma eingestiegen.

 

„Wir begrüßen die Pläne von Kering, ihre Beteiligung an Puma auf diese Weise zu reduzieren. Damit können wir unsere Strategie weiter verfolgen, die bereits erste gute Ergebnisse gezeigt hat“, sagte Puma-CEO Bjørn Gulden.