Philippe Gaydoul übernimmt operative Leitung von Navyboot

vom 22.05.2013

CEO Faris Momani hat den Schweizer Schuhanbieter Navyboot zu Ende Mai verlassen.

Eigentümer und Verwaltungsratspräsident Philippe Gaydoul (41) hat zum 1. Juni die operative Führung des Unternehmens selbst übernommen. Momani habe das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen, teilte Navyboot mit. Der 42-Jährige war im März 2011 als CEO zu Navyboot gekommen. Davor war er Sprecher der Geschäftsführung der Marke Joop! Navyboot betreibt derzeit 58 Geschäfte, davon 41 in der Schweiz, 14 in Deutschland und drei in Asien. 2008 wurde das 1991 gegründete Unternehmen von der Gaydoul Group, zu der auch die der Skibekleider Jet Set, die Strumpfmarke Fogal und die Uhrenmarke Hanhart gehören, gekauft.

Navyboot will seine Schuhe künftig wieder im mittleren Preissegment anbieten. Im Luxussegment gebe es genügend etablierte Brands aus aller Welt, sagte  Philippe Gaydoul im Interview mit der „NZZ am Sonntag“. Zu Beginn habe Navyboot versucht, sich im Luxussegment zu positionieren. „Das war natürlich Blödsinn, Punkt. Ende“, so Gaydoul im Interview.  Navyboot habe sich ursprünglich im mittleren Preissegment zwischen 200 und 400 Franken bewegt. Da hätte sich die Marke nun wieder eingependelt.  „Wir haben die Preise angepasst und entwickeln unser eigenes Design und sind damit gut unterwegs“, so Gaydoul. Ziel ist das Erreichen der Gewinnschwelle.