Spanien erhöht Schuhexporte

vom 18.02.2014

110 Millionen Paar wurden in den den ersten zehn Monaten 2013 ausgeführt

Die spanische Schuhindustrie hat in den ersten zehn Monaten des Jahres ihre Exporte um elf Prozent auf 1,978 Milliarden Euro gesteigert. Insgesamt wurden 110 Millionen Paar Schuhe (plus ein Prozent) verkauft. Wichtigste Exportländer waren Frankreich, Italien, Portugal, Deutschland, Großbritannien und die USA. Die Lederwarenexporte erreichten einen Wert von 311,6 Millionen Euro. 75 Prozent der spanischen Schuhausfuhren gingen in die Länder der EU. Die Exporte nach Deutschland erreichten einen Wert von 180 Millionen Euro (+8,5 Prozent). Insgesamt wurden von Januar bis Oktober 9,3 Millionen Paar (+16,4 Prozent) nach Deutschland exportiert.

China bleibt mit 213 Millionen Paar und einem Anteil von 73 Prozent wichtigster Lieferant für den spanischen Markt, doch der Trend hat sich im vergangenen Jahr gewendet. In den ersten zehn Monaten 2013 gingen die China-Importe um 5,6 Prozent auf 682 Millionen Euro zurück. Ein Grund dafür dürfte sein, dass die Durchschnittspreise der in Spanien hergestellten Schuhe um acht Prozent gesunken sind. Weitere wichtige Importländer sind Vietnam, Portugal und Italien. Aus Deutschland wurden 1,9 Millionen Paar (+42,4 Prozent) im Wert von 22,5 Millionen Euro (+43,6 Prozent) eingeführt.