Spitzenmieten steigen weiter

vom 17.02.2015

Mieten in Toplagen der größten deutschen Metropolen erhöhen sich um 6,9 Prozent

Die Spitzenmieten in den größten deutschen Metropolen sind 2014 binnen Jahresfrist um 6,9 Prozent bzw. 20 Euro auf durchschnittlich 311 Euro pro Quadratmeter Verkaufsfläche gestiegen. Dies geht aus Analysen von DIP – Deutsche Immobilien-Partner hervor. Danach habe sich die Nachfrage nach Verkaufsflächen in den letzten Jahren verstärkt in die Innenstädte verlagert. Am stärksten profitieren etablierte, hochfrequente 1A-Lagen von den Ansiedlungen expandierender Filialisten und neu auf den deutschen Markt drängenden ausländischen Ketten.

Das betreffe vor allem die hochfrequentierten Hauptgeschäftslagen in den größeren deutschen Städten bzw. Ballungszentren. So erhöhten sich in den letzten zehn Jahren in den „Big Seven“ (Berlin, Hamburg, München, Frankfurt am Main, Köln, Düsseldorf und Stuttgart) die realisierten Spitzenmieten für kleinteilige Ladengeschäfte von im Mittel 192 Euro um 62 Prozent auf aktuell 311 Euro pro Quadratmeter.

Auch in den übrigen untersuchten DIP-Standorten (Bremen, Dresden, Hannover, Leipzig, Magdeburg, Nürnberg, Rostock) sind die Einzelhandelsspitzenmieten insgesamt gestiegen. Hier fällt die Steigerungsrate im genannten Zeitraum (2005 bis 2014) mit 38 Prozent allerdings moderater aus. Zudem liegt die hier im Mittel erzielte Spitzenmiete mit 124 Euro 60 Prozent unter dem Mittelwert der „Big Seven“.

Teuerster deutscher Einzelhandelsstandort ist weiterhin München mit 380 Euro. Dahinter folgen Frankfurt (320), Stuttgart (320),  Berlin (300),  Köln (300), Düsseldorf (280) und Hamburg (280).

Nicht ganz so positiv sah es für Spitzenrenditen für Geschäftshäuser in den Top-Lagen der „Big Seven“ aus: Sie bewegten sich weiterhin auf niedrigem Niveau zwischen 3,3 und 4,5 Prozent.