Tarifeinigung in der Schuhindustrie: 3,3 Prozent mehr

vom 02.02.2011

Die Tariflöhne und -gehälter der 11.250 Beschäftigten in der deutschen Schuhindustrie steigen ab dem 1. Januar 2012 um 3,3 Prozent.

Auf dieses Ergebnis einigten sich die Gewerkschaft IG BCE und der Bundesverband der Deutschen Schuhindustrie (HDS) am 10. Januar 2012 in der dritten Verhandlungsrunde in Offenbach. Der neue Gehaltstarifvertrag hat eine Laufzeit von zwölf Monaten. Darüber hinaus erhalten die Arbeitnehmer für die Zeit von Oktober bis Dezember 2011 einen einmaligen Pauschalbetrag von 250 Euro, die Auszubildenden 100 Euro. HDS-Hauptgeschäftsführer Manfred Junkert zeigte sich mit dem Abschluss der Tarifrunde zufrieden: „Vor dem Hintergrund der zurückliegenden guten Entwicklung und auch mit Blick auf die insgesamt durchaus optimistischen Erwartungen der deutschen Schuhhersteller betrachte ich die Erhöhung um 3,3 Prozent als ein vernünftiges und akzeptables Ergebnis.“

Einen weiteren Gegenstand der Tarifrunde stellten die Verhandlungen über die Aufnahme des Demografie-Modells in der Schuhindustrie dar. Beide Tarifvertragsparteien verpflichteten sich, konkrete weitere Verhandlungen über einen Demografie-Tarifvertrag zu führen.