ZUSA plant Mitgliederumfrage

vom 13.06.2018

Schweizer Verbundgruppe will sich fit für die Zukunft machen

Mit Aus- und Weiterbildung, Marketingaktionen und der Digitalisierung will sich die Schweizer Einkaufsgenossenschaft ZUSA fit für die Herausforderungen im Schuheinzelhandel machen. Wie ZUSA-Präsident Christoph Romang in seinem Jahresbericht anlässlich der 62. Generalversammlung am 11. Juni in Olten erläuterte, werde vor allem die Digitalisierung den Einzelhandel in nächster Zeit enorm verändern: „Wir sind gefordert, diese Entwicklung mitzutragen und mitzugestalten.“ Um sich ein Bild von der aktuellen Situation im Schuh- wie auch allgemein im Einzelhandel zu machen, lanciert die ZUSA im Spätsommer eine Mitgliederumfrage. Sie soll aufzeigen, wo die Geschäfte derzeit stehen, was ihre Herausforderungen und Bedürfnisse sind.

Um für die Zukunft gewappnet zu sein, setzt die ZUSA unter anderem auf eine regelmäßige Aus- und Weiterbildung. Christoph Romang appellierte an die Mitglieder, Lernende auszubilden und somit den Nachwuchs innerhalb der Branche zu sichern.

In diesem Frühjahr begann die ZUSA mit der Integration des Laufgut-Konzepts der deutschen SABU Schuh & Marketing GmbH in der Schweiz. Im März dieses Jahres eröffnete das ZUSA-Mitglied Andreas Lerch aus Olten das erste Laufgut-Geschäft in der Schweiz. Mit dem Schuhgeschäft von Peter Degiacomi in Chur steht bereits ein weiteres Geschäft in den Startlöchern. Die Eröffnung ist im September geplant. Das Laufgut-Konzept hat sich auf passformgerechte Schuhmode sowie eine digitale Beratungsstation spezialisiert. ZUSA-Geschäftsführer Hansjörg Egli sieht für das Laufgut-Konzept in der Schweiz ein großes Potenzial. „Wir wollen etwa 15 Geschäfte für diese Idee gewinnen.“

Personelle Veränderungen gibt es im Verwaltungsrat der ZUSA: Nach elf Jahren tritt Karolina Risch aus dem Verwaltungsrat zurück. Als Nachfolger wurde Reto Gallian von Marias Schuhmode in Walenstadt gewählt.