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Anika: Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet

vom 04.12.2017

Schuhfilialist mit 60 Geschäften soll saniert werden

Das Amtsgericht Neubrandenburg hat am 1. Dezember das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung der Anika Schuhhandels GmbH eröffnet. Rechtsanwalt Christian Plail von SGP Schneider Geiwitz wurde zum Sachwalter bestellt. Nun wollen die Geschäftsführer Jörg Ullbrich und Steffen Liebich das Unternehmen mit Hauptsitz in Neustrelitz sanieren. Dazu sollen Gespräche mit Vermietern mit dem Ziel geführt werden, bessere Konditionen zu erhalten oder Mietverträge zu beenden. Auch die Verwaltung soll reorganisiert werden. Zudem will Anika Schuh künftig enger mit der Augsburger Leiser-Gruppe inklusive Schuhhof kooperieren. Hier sollen Synergien genutzt werden. Anika-Geschäftsführer Liebich ist gleichzeitig Inhaber der Leiser-Gruppe, die sich ebenfalls im Schutzschirmverfahren befindet.

Anika hatte am 6. Oktober einen Antrag auf Eröffnung eines Schutzschirmverfahrens gestellt. In dem aktuellen Gerichtsbeschluss heißt es nun, dass „drohende Zahlungsunfähigkeit gegeben“ sei. Der Schuhfilialist betreibt knapp 60 Filialen unter den Namen Anika Schuh, Anika Concept, Anika Outlet, City Shoe und Shoe Boxx sowie mehrere Tamaris- und Clarks-Stores vor allem in Ostdeutschland.