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Anika Schuh beantragt Schutzschirmverfahren

vom 10.10.2017

Nordostdeutscher Schuhfilialist betreibt rund 60 Geschäfte

Der Schuhfilialist Anika Schuhhandels GmbH & Co. KG aus Neustrelitz in Mecklenburg-Vorpommern hat beim Amtsgericht Neubrandenburg ein Schutzschirmverfahren beantragt. Das Unternehmen betreibt rund 60 Geschäfte vorwiegend in den östlichen Bundesländern. Neben Anika-Schuh-Läden gehören auch mehrere Tamaris- und Clarks-Läden zum Portfolio.

Der bisherige Anika Geschäftsführer und -Gründer Jörg Ullbrich wird gemeinsam mit Steffen Liebich, dem Eigentümer und Geschäftsführer der Leiser-Gruppe die Eigenverwaltung verantworten. Ziel der Sanierung sei die Neuverhandlung von Mietverträgen, so das Unternehmen. Außerdem wird eine enge Zusammenarbeit mit der Leiser-Tochter Schuhhof angestrebt.

Anika Schuh war 1991 von Jörg Ullbrich gegründet. Steffen Liebich hatte die Leiser-Gruppe Mitte 2015 von der Josef Seibel Holding übernommen. Auch das Augsburger Unternehmen befindet sich seit März in einem Schutzschirmverfahren und hat seither zahlreiche Geschäfte geschlossen.