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Die wahren „Fashion Victims“

vom 31.08.2015

ORF 3, 31.08., 22:50-23:35 Uhr

Den Preis unserer billigen Kleidung zahlen Arbeiterinnen wie Labony: Sie arbeitete in der berüchtigten Rana Plaza Fabrik in Bangladesch, die 2013 einstürzte. Da ihr Arm eingeklemmt war, musste er amputiert werden, um sie aus den Trümmern zu befreien. Der Einsturz hatte sich am Vortag bereits abgezeichnet, aber die Arbeiterinnen wurden gewaltsam in die Fabrik hinein gezwungen.

Obwohl in dem zerstörten Gebäude Korrespondenzen und Einnäher westlicher Modeketten gefunden wurden, wanden sie sich heraus und zahlten keine Entschädigung. 16 bis 22 Dollar verdient eine Näherin im Monat. Allein eines der vielen Shirts, die sie näht, kostet im Laden 60 Dollar. Die Gewinnspanne geht an die Moderiesen. Durch raffinierte Sub-Vergaben nützen die Konzerne die ausbeuterischen Zustände in Bangladesch, ohne irgendeine Haftung für die verheerenden Sicherheitsstandards übernehmen zu müssen. Der Kunde hätte es in der Hand, welche Preise er für welche Waren zu zahlen bereit ist.

Wiederholungen

01.09., 02:05-02:50 Uhr

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