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Leder Made in Germany

made in Südwest: Die Sohlen des Papstes - Lederfabrik Joh. Rendenbach

vom 01.10.2014

SWR, 01.10., 18:15-18:45 Uhr

Das Gewerbe: uralt. Der Betrieb: in der vierten Generation. Das Produkt: einzigartig in Deutschland. Schuhsohlen aus der Lederfabrik Joh. Rendenbach jr. in Trier. Die mächtigsten und auch smartesten Männer dieser Welt stehen auf ihnen. Benedikt XVI., pensionierter Papst aus Bayern, oder Barack Obama, der amerikanische Präsident.

Sie tragen Schuhe, deren Sohlen in Trier hergestellt wurden. In der mittlerweile einzigen Gerberei in Deutschland, die wie keine andere auf ein sehr altes Verfahren gesetzt hat: Das Gerben in der Grube mit Eichenlohe. Seit Hanns Rendenbach die Firmenleitung übernommen hat, gehören auch sehr exklusive Schuhfabrikanten zu seinen Kunden. Traditionsbewusste deutsche, amerikanische und englische Hersteller verarbeiten Trierer Sohlen für ihre manchmal sehr teuren Schuhe. Die Ledersohlen werden nicht geklebt, sondern vernäht. "Wir möchten die berühmtesten Hersteller von rahmengenähten Schuhen beliefern", sagt Hanns Rendenbach durchaus selbstbewusst. Eine mächtige Herausforderung für seine Firma, die mit ziemlich allen möglichen Schwierigkeiten fertig werden muss: dem langen Herstellungsprozess, billigeren Konkurrenten im Ausland, den gesalzenen Preisen für den Rohstoff Kuhhaut, Fachkräftemangel. Außerdem erlebt Hanns Rendenbach immer wieder, dass Gerben mit natürlicher Eichenlohe keineswegs immer seinen hohen Anspruch an Qualität erfüllt: "Gerben ist eine Wundertüte". Und führt doch direkt zu einem Schuhmacher in München. Der für einen "himmlischen Auftrag" Sohlen aus Trier nahm um für Papst Benedikt XVI. Schuhe zu fertigen. Selbstverständlich ein Paar rote.

Wiederholungen

02.10., 06:20-06:50 Uhr

02.10., 08:10-08-40 Uhr