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Phänomen Primark: Die Tricks und Methoden des neuen Billiganbieters

vom 14.01.2015

EinsFestival. 14.01., 10:30-11:15 Uhr

3 Euro für das T-Shirt, 9 Euro für die Jeans: Kleidung wird immer billiger. Zugleich geben die Deutschen aber von Jahr zu Jahr mehr Geld für Textilien aus. Das heißt, sie kaufen mehr, aber dafür billigere Kleidungsstücke. Der irische Modeanbieter Primark macht sich diesen Trend zunutze und trifft einen Nerv: Massenmode zu Tiefstpreisen.

Und damit ist er auf dem deutschen Markt sehr erfolgreich. Im Oktober eröffnete die 15. Primark-Filiale in Deutschland. Mit über 250 Filialen in Europa erwirtschaftete der Konzern im letzten Jahr rund 5 Milliarden Euro. Wie kann der Textilriese seine Waren so billig anbieten? Befördert der Trend zu 'Fast Fashion' die Wegwerfmentalität der Konsumenten? Und was bedeuten die Tonnen an weggeworfener und nicht verkaufter Kleidung für die Umwelt?

Dieter Könnes ergründet das Phänomen Primark und zeigt, mit welcher Strategie der Mutterkonzern ABF, ein Lebensmittelunternehmen, die Modebranche erobert. Er besucht eine youtube-Haulerin und lernt, wie junge Kundinnen für das Mode-Unternehmen praktisch umsonst Werbung machen. In Bangladesch besucht der WDR-Reporter die Ruinen des 2013 zusammengestürzten Rana Plaza, in dem auch Primark produzieren ließ, und trifft Opfer dieser Industrie-Katastrophe. Und er entdeckt eine zweifelhafte Fabrik. Deren Unternehmensführung gibt an, für Primark zu produzieren. Bei einer Überprüfung des Betriebes im April dieses Jahres wurden in dieser Fabrik erhebliche Sicherheitsmängel festgestellt.

Wiederholungen

19.01., 15:45-16:30 Uhr

20.01., 21:55-22:40 Uhr