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Outdoorschuhe aus terracare-Leder
Leder Made in Germany

Servicezeit Reportage - Kleidung: schick, schadstofffrei und fair

vom 13.12.2013

WDR, 13.12., 18:20-18:50 Uhr

Knauserig und schlecht gekleidet - wir Deutschen gelten gemeinhin als Modemuffel. Mit knapp 900 Euro pro Jahr geben wir europaweit mit am wenigsten für Kleidung aus. Dabei kauft aber jeder von uns rund 20 Kilo neue Klamotten im Jahr - im internationalen Vergleich ein absoluter Spitzenwert. Deutschland kauft also Masse statt Klasse - will der Verbraucher das wirklich? Yvonne Willicks möchte herausfinden, ob Preis und Marke die einzigen Kriterien für die Kaufentscheidung sind.

Sie merkt: Die Etiketten werden nicht verstanden, die Qualität nicht erkannt. Im Qualitätscheck werden T-Shirts verschiedener Preisklassen auf die Probe gestellt. Die überraschenden Laborergebnisse zeigen: Ein hoher Preis ist kein Garant für Qualität. Skandalöse Arbeitsbedingungen hunderttausender Näherinnen, seit den jüngsten Ereignissen in Fernost drückt das schlechte Gewissen mehr denn je. Ist das nur Gerede oder sind die Leute tatsächlich bereit, tiefer in die Tasche zu greifen. Wofür zahle ich aber tatsächlich mehr Geld und woher weiß ich, wo es hingeht? Klarheit und Transparenz - oft Fehlanzeige. Ein Experte klärt über die verschiedenen Siegel auf. Auch die Umwelt bleibt bei der Billig-Kleiderproduktion nicht verschont. Giftige Stoffe aus Fernost gelangen über die Haushaltswäsche bis in unser Grundwasser. Und über die Kleidung kommen sie auch mit uns Menschen in direkten Kontakt. Wo liegen die Alternativen zu blindem Kleidungs-Konsum und krankmachenden Klamotten? Yvonne trifft ungewöhnliche und faszinierende Menschen. Doch stecken hinter Upcycling, Kleidertausch-Partys (Swap-Parties) und Kleider-Bibliotheken ernstzunehmende Nachhaltigkeits-Strategien? Yvonne stellt fest: Inzwischen kann nachhaltige Mode auch richtig gut aussehen. Auf einer Promi-Gala sorgt sie damit für Verwirrung.

Wiederholung

16.12., 13:00-13:30 Uhr