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X:enius - Seide: Fein gesponnen

vom 27.09.2014

Arte, 27.09., 07:00-07:30 Uhr

Seit Jahrtausenden zählt Seide zu den begehrtesten Stoffen der Menschheit. Einst durfte sie nur der Adel tragen. Heute ist das Gewebe zwar nicht mehr so exklusiv, teuer ist es dennoch geblieben. Kaum zu glauben, dass das feine Gewebe seinen Ursprung in kleinen, mehlwürmerartigen Insekten hat. Die domestizierten Raupen des Seidenspinners Bombyx Mori liefern vor allem in Asien das Rohmaterial für die Herstellung der Seide. Der von den Raupen selbst produzierte Faden dient der Larve des Seidenspinners als Kokon für seine Verpuppung.

Wenn hochwertige Seide hergestellt wird, landet der Kokon samt Raupe in kochendem Wasser. Denn wird der Verpuppungsprozess abgeschlossen, frisst sich der Falter durch den Kokon und zerstört so den wertvollen Faden. Nur für Wildseide darf der Falter schlüpfen und weiterleben. Heutzutage interessieren sich nicht nur Modemacher, sondern auch Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen für den Seidenfaden. Wenn eine acht Zentimeter lange Raupe 3000 Meter stabilen Faden herstellen kann, der auch noch biologisch abbaubar ist, dann kann die Industrie vielleicht davon lernen. Dörthe Eickelberg und Pierre Girard treffen heute den Stoffgroßhändler Hasso Schalt und die Meisterschneiderin Gabriele Albert in München. Hier erfahren sie, wofür man Seide in der Mode verwendet und wie man den Stoff von anderen unterscheiden kann.

Wiederholung

01.10., 06:25-06:55 Uhr