Zalando schreibt rote Zahlen

vom 06.11.2018

Onlinehändler bleibt im dritten Quartal hinter den eigenen Erwartungen zurück

Der Online-Modehändlerhändler Zalando hat im dritten Quartal rote Zahlen geschrieben. Der bereinigte Verlust vor Steuern und Zinsen beträgt 38,9 Millionen Euro – nach einem Überschoss von 0,4 Millionen Euro vor einem Jahr. „Wir sind mit unserem finanziellen Ergebnis im dritten Quartal ganz klar nicht zufrieden“, gab Co-CEO Rubin Ritter zu. Die Erlöse kletterten im dritten Quartal nur um 11,7 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. . Das hinter den Erwartungen zurückgebliebene Wachstum sei hauptsächlich auf den langen und außergewöhnlich heißen Sommer sowie einen verspäteten Start in die Herbst-/Wintersaison zurückzuführen.

Nun hofft das Onlinehändler auf das Wintergeschäft. Für das vierte Quartal rechnet Zalando mit einem Umsatzwachstum von 20 bis 25 Prozent. Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet das Unternehmen ein Umsatzwachstum am unteren Ende der angestrebten Spanne von 20 bis 25 Prozent und ein bereinigtes Ebit von 150 bis 190 Millionen Euro

Die Kundenkennzahlen haben sich weiterhin positiv entwickelt: Zalando erreichte im dritten Quartal mit 25,1 Millionen aktiven Kunden rund 6 Prozent der europäischen Bevölkerung. Die Anzahl an Bestellungen stieg um 22,8 Prozent und erreichte mit 27,7 Millionen einen neuen Höchstwert.