ANWR ändert Messekonzept

vom 26.06.2017

Quartalsweise Messen für modische Schuhe

Die ANWR plant, ihr Messekonzept zu ändern. Die Mainhausener Messen für die modischen Programme sollen neu getaktet und quartalsweise angeboten werden, kündigte Vorstand Fritz Terbuyken auf der Generalversammlung der Verbundgruppe in München an. Die relevanten Produktsegmente müssten wieder näher am Verkaufszeitraum eingeteilt werden können, heit es zur Begründung. Im Bereich der Komfort-, Kinder- und Outdoosegmente werde es bei zwei Messen pro Jahr bleiben. In den nächsten Tagen will Terbuyken Details zum neuen Konzept bekanntgeben.

In den ersten fünf Monaten des Jahres steigerte die ANWR ihr Abrechnungsvolumen um 1,7 Proent auf 3,686 Milliarden Euro, sagte Finanzvorstand Frank Schuffelen. Der Löwenanteil entfiel dabei auf Finanzdienstleistungen. Der Zentralregulierungsumsatz im Schuhbereich ging um 4,4 Prozent auf 761 Millionen Euro zurück. Positiv entwickelten sich hingegen die Bereiche Sport (+2,0% auf 412 Millionen Euro) und Lederwaren (+2,6% auf 45 Millionen Euro).

Geleitet wurde die Generalversammlung letztmals von Hans-Jürgen Robers. Der 59-Jährige schied nach 15 in dem Gremium - davon 13 Jahre als dessen Vorsitzender - aus dem Aufsichtsrat aus. Dr. Dominik Benner hatte sein Mandat bereits im Winter niedergelegt. Wiedergewählt wurden Bettina Schipp und Claude Steinmetz (52). Neu im Aufsichtsrat vertreten sind der Schuhhändler Christian Bode (52) und der ehemalige Dresdner Bank-Vorstand Franz Herrlein (50).