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ANWR Group erwirbt Unternehmensgruppe Mücke

vom 30.05.2014

Über genossenschaftliches Beteiligungsmodell sollen ANWR-Mitglieder partizipieren

Die Mainhausener Verbundgruppe ANWR Group hat die Mücke-Gruppe aus Bamberg mit ihren elf Standorten in Bayern erworben. Mit dem Einstieg in die Schuh und Sport Mücke-Gruppe übernimmt die ANWR Group die TOM Holding GmbH und deren eigenständige Standortgesellschaften. Das Unternehmen mit einem Umsatz von rund 100 Millionen Euro soll den „bisherigen Wachstumskurs behutsam weiterführen“, teilte die ANWR Group mit. Für 2014 ist die Eröffnung von zwei weiteren Standorten in Planung.

Der Name des Unternehmens wird erhalten bleiben. Die 650 Mitarbeiter, die in der Zentrale und in den Geschäften arbeiten, werden in die neue Gesellschaftsstruktur übernommen. Thomas Mücke wird weiter in der Geschäftsführung bleiben. Die Filialen von Schuh und Sport Mücke verfügen über Verkaufsflächen zwischen 2300 und 8000 Quadratmetern.

Aufsichtsrat und Vorstand der ANWR Group eG hätten sich zur Sicherung mittelständischer Fachhandelsstrukturen in den Reihen der eigenen Kooperation hat zu diesem Schritt entschlossen. Die entsprechenden Verträge wurden am 28. Mai unterzeichnet. „Schuh und Sport Mücke hat in den vergangenen Jahren ein Format aufgebaut, das wir als eines der zukunftsfähigsten Wachstumsformate für den deutschen und auch den europäischen Markt halten“, unterstreicht Günter Althaus, Vorstandsvorsitzender der ANWR Group, einen der Gründe für den Erwerb.

Für den Aufsichtsratsvorsitzenden Hans-Jürgen Robers steht zudem fest: „Durch den Einstieg der ANWR Group haben wir nicht nur die Standorte für den selbstständigen Fachhandel in unserer Kooperation erhalten. Wir bieten unseren Mitgliedern zudem über unser genossenschaftliches Beteiligungskonzept auch langfristig interessante Wachstumsperspektiven.“ Der Erwerb der Unternehmensgruppe Mücke durch die ANWR Group bedeutet langfristig nicht, dass die Kooperation in den Wettbewerb zu ihren Mitgliedern einsteigen werde. „In unserem genossenschaftlichen Beteiligungsmodell werden wir den Mitgliedern vielmehr die Möglichkeit geben, sich an den Standorten wirtschaftlich und unternehmerisch zu beteiligen“, beschreibt Althaus das Konzept.