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Berggruen verkauft Filetstücke von Karstadt

vom 16.09.2013

Premium-Gruppe und Sporthäuser gehen an Signa

Die Nicolas Berggruen Holdings GmbH überträgt jeweils 75,1 Prozent der Anteile an der Karstadt-Premium-Group mit den drei Warenhäusern KaDeWe, Alsterhaus und Oberpollinger sowie an Karstadt Sports mit 28 Sportwarenhäusern an Signa, ein Unternehmen des österreichischen Investors Rene Benko. Die Kartellbehörden müssen dem noch zustimmen.

Berggruen Holdings behält 24,9 Prozent dieser Geschäftsbereiche und zudem das Kerngeschäft mit 83 Warenhäusern zu 100 Prozent. Signa ist der mit Abstand größte Vermieter von Karstadt-Immobilien. Im Rahmen der Transaktion sollen 300 Millionen Euro in die Standorte und die Modernisierung von Karstadt investiert werden. Es fließe kein Kaufpreis an Berggruen Holdings, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

„Dies ist mein Beitrag zur weiteren Gesundung des Unternehmens und mein klares Bekenntnis zum Geschäftsmodell Warenhaus“, erklärte Nicolas Berggruen. „Ich glaube an das Unternehmen und seine Mitarbeiter, die nun zusätzlichen Spielraum und Sicherheit bekommen. Das Kerngeschäft behalten wir komplett, da wir hier in den nächsten Jahren große Wachstumschancen sehen. Wichtig ist darüber hinaus der Tarifweg, den das Management gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern geht.“

Zeitgleich vollzieht sich ein Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrates. Jared Bluestein übergibt die Leitung an Dr. Stephan Fanderl.