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Birkenstock verschiebt Alsa-Umzug

vom 02.09.2013

Unternehmen bestätigt Interessenten für das Werk in Steinau.

Das Alsa-Werk in Steinau an der Straße wird doch noch nicht Ende des Jahres geschlossen und nach Görlitz verlagert. Die Geschäftsführung verschiebt den Umzug nach Sachsen auf Mitte oder möglicherweise sogar auf Ende 2014. Vom Alsa-Umzug sind 281 Mitarbeiter betroffen. Grundsätzlich aber halte die Firmenspitze an dem Plan fest, sagte Birkenstock-Geschäftsführer Oliver Reichert dem Handelsblatt.

Statt einer Schließung des Standorts in Hessen laufen jetzt Gespräche mit Investoren, die Teile der Mannschaft übernehmen könnten. Es gebe Interessenten für das Werk in Steinau, bestätigte Birkenstock-Sprecher Jochen Gutzy. „Von den Gesprächen hängt ab, wie viele Arbeitsplätze wir nach Görlitz mitnehmen.“ Birkenstock wolle bis 2020 die Produktion auf 20 Millionen Paar Schuhe verdoppeln, sagte Gutzy. Alsa soll voraussichtlich 2014 in Görlitz konzentriert werden, dem neben Steinau zweiten Standort des Zulieferers. Alsa beschäftigt derzeit 200 Mitarbeiter in Ostsachsen. Der Birkenstock-Zulieferer will in Görlitz effizienter produzieren, das Werk in Steinau sei veraltet und zudem nur gemietet. In Görlitz steht eine firmeneigene Halle leer, für die wird keine Miete fällig.

Birkenstock habe Wachstumspläne, betonte Reichert gegenüber dem Handelsblatt. So solle die Stückzahl in den nächsten fünf bis acht Jahren verdoppelt werden. Die Zahl der Länder, in denen Birkenstock aktiv ist, solle von 80 auf 130 steigen, die Zahl der eigenen Läden von 25 auf bis zu 150. „Deshalb stellen wir neue Leute ein, gerade erst 30 Fachkräfte im Vertrieb, außerdem etliche in der Produktion“, sagte Reichert. „Um Arbeitsplatzabbau geht es uns überhaupt nicht. Für diese Kraftanstrengung brauchen wir jeden, den wir kriegen können.“