Bread & Butter zieht positive Bilanz

vom 05.07.2013

Weniger Besucher aufgrund der neuen Zugangsregeln

Nach dreitägiger Dauer endete am 4. Juli die 29. Veranstaltung der Bread & Butter auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin-Tempelhof. Aufgrund der neuen Besucherrichtlinien war die gerade zu Ende gegangene Veranstaltung nicht die besucherstärkste, aber eine erfolgreiche Messe für viele Aussteller. Die Qualität der internationalen Fachbesucher sei hervorragend gewesen, teilten die Veranstalter mit. Messechef Karl-Heinz Müller: „Unsere Entscheidung, durch die neuen Besucherrichtlinien einen stärkeren Filter anzusetzen, hat sich als richtig erwiesen. Natürlich gab es im Vorfeld und an den Einlassscountern unangenehme Szenen. Die 630 Aussteller haben unsere Neuerung durchweg begrüßt und waren dankbar für das hochwertige Fachpublikum. In diesem Sinne werden wir weiterarbeiten." Die vorab vielfach diskutierte Aufnahme der Bestseller Group habe sich ebenfalls als richtige Entscheidung erwiesen; die Schnittmenge zu den üblichen Bread & Butter- Besuchern sei sehr hoch gewesen.

Denim ist zurzeit das dominierende Mode-Thema. Karl-Heinz Müller: „Meine über dreißigjährige Erfahrung hat mir gezeigt: immer wenn Denim stark war, wurden gute Geschäfte gemacht. Bei keinem anderen Kleidungsstück ist die Marke so wichtig wie bei einer Jeans; das kann kein vertikales Unternehmen leisten. Eine bestimmte Denim-Marke zu tragen ist ein klares Statement. Deshalb bin ich davon überzeugt, dass der Fachhandel wieder erstarken wird.“

Ein weiteres, auffälliges Modethema für den nächsten Sommer ist „Surf & Beach“. Sneakers werden ein starkes Revival erleben. Außerdem ist eine starke 90ies-Nostalgie zu spüren – die Sehnsucht nach diesem Jahrzehnt drückt sich vor allem in der Womenswear aus, mit Crop-Tops und Plateaus beispielsweise – es gibt viele neue Themen, die den Einzelhandel ankurbeln werden.  

Die Messe habe die Ziele, die sie sich für diese Saison gesetzt hatte, erreicht, so die Veranstalter. Karl-Heinz Müller sagte, die Bread & Butter sei trotz der allgemein angespannten Wirtschaftslage in den Märkten eine insgesamt sehr gute Veranstaltung gewesen. „Leider vermissen wir immer noch unsere Freunde aus Südeuropa.“