Buffalo schließt alle Monolabel-Stores

vom 13.03.2019

Schuhmarke will sich künftig auf das Großhandelsgeschäft konzentrieren

Die Deichmann-Tochter Buffalo wird ihre Monolabel-Stores schließen. Um die Fachhandelspartner zu stärken und die eigenen Kräfte zu bündeln, habe sich das Unternehmen entschieden, keine eigenen Monolabel Stores mehr zu betreiben. „Wir möchten dem Einzelhandel ein guter Partner sein und verzichten daher zukünftig auf eine eigene stationäre Vertriebslinie“, kündigte Geschäftsführer Mirko Ostendörfer an. Vor diesem Hintergrund seien die aktuellen Schließungen in Köln und Düsseldorf zu sehen. Weitere Stores gibt es in Berlin, Frankfurt, Mainz, Mannheim und Stuttgart. Im hessischen Dreieich wird zudem ein Outlet betrieben.

In den vergangenen anderthalb Jahren habe Buffalo die Stärkung der Marke und die Neupositionierung des Geschäftes systematisch und erfolgreich vorangetrieben. Neben der DACH-Region ist Buffalo mittlerweile in 25 europäischen Ländern sowie in den USA, Japan und Russland vertreten. Als Folge sei das Großhandelsgeschäft sehr stark gewachsen. „Darauf wollen wir uns zukünftig noch stärker konzentrieren“, kündigte Ostendörfer an.

Erhalten bleibt der Buffalo-Online-Shop. „Hier geht es uns vor allem darum, durch das Online-Geschäft das Gespür für die Wünsche der Kunden weiterzuentwickeln. Dabei kann ein Shop sehr hilfreich sein", erklärt Ostendörfer die Entscheidung.