Caprice vermeldet Rekordergebnis

vom 26.05.2017

Schuhhersteller holt Produktion virtuell nach Pirmasens

Die Schuhfabrik Caprice will sich neu ausrichten und ihre Position als innovativer Schuhproduzent stärken. Der Hauptsitz in Pirmasens spiele dabei eine entscheidende Rolle und werde zur Schnittstelle zwischen einzelnen Produktionsstandorten in Asien und Europa, teilte das Unternehmen mit, das das Ende Mai ablaufende Geschäftsjahr nach eigenen Angaben mit Rekordzahlen bei Umsatz und Absatz abschließen wird. Konkrete Zahlen wurden nicht genannt.

Kern der Modernisierung bildet das neu errichtete Technologie- und Schulungszentrum, welches seinen Teilnehmern erlaubt, die Produktion der Schuhe entlang der internationalen Wertschöpfungskette live zu verfolgen. Mit Gesamtinvestitionen im siebenstelligen Bereich will das Wortmann-Tochterunternehmen Caprice die Weichen für die kommenden Geschäftsjahre schließen.

In Verbindung mit der Modernisierung am Hauptsitz in Pirmasens wurden weitere Investitionen an den Produktionsstandorten in Myanmar und Pakistan getätigt. Beide Fertigungsstätten wurden hin zur autarken Stromversorgung umgerüstet. „Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es in diesen Ländern wiederholt zu Engpässen in der öffentlichen Energieversorgung kam, welche die laufenden Produktionsabläufe behinderten. Darauf haben Caprice und ihre Produktionspartner nun reagiert“, so der geschäftsführende Gesellschafter Jürgen Cölsch.