Clarks: Mehr Umsatz, weniger Gewinn

vom 23.05.2017

Clarks-Chef Shearwood warnt vor Folgen des Brexit

Der britische Schuhhersteller Clarks hat seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2016/17 (31.1.) um acht Prozent auf 1,65 Milliarden Pfund (1,91 Milliarden Euro) gesteigert, aber unter Strich deutlich weniger verdient. Der Vorsteuergewinn reduzierte im vierten Jahr in Folge auf nunmehr 19,9 Millionen Pfund (23 Millionen Euro). Während die Umsätze in den Exportmärkten zulegten, gingen sie am heimischen Markt in Großbritannien und Irland zurück.

Ein Clarks-Sprecher sagte, das Jahr 2016 sei ein Übergangsjahr mit „erheblichen Herausforderungen“ gewesen und nannte dabei die Brexit-Entscheidung, die US-Wahl und die Verlangsamung des chinesischen Wirtschaftswachstums. Clarks-Chef Mike Shearwood warnte vor einem Währungsverfall des Pfund als Folge des Brexit. Dies werde eine „tiefgreifende Wirkung" auf die Gewinne im Schuhgeschäft haben.