Dr. Martens legt kräftig zu

vom 23.10.2018

Umsatz steigt im abgelaufenen Geschäftsjahr um 20 Prozent

Starkes Wachstum in Europa und im Nahen Osten haben die Umsätze der britischen Schuhfirma Dr. Martens angekurbelt. Der Umsatz stieg in dem im März abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 um 20 Prozent auf 348,6 Millionen Pfund (394,7 Millionen Euro) gesteigert. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) stieg um 33 Prozent auf 50 Millionen Pfund (56,6 Millionen Euro). Das in Northampton ansässige Unternehmen gab an, in allen Regionen ein zweistelliges Umsatz- und Gewinnwachstum zu verzeichnen.

Mehr als die Hälfte seines Umsatzes macht das Unternehmen mit seinem bekanntesten Produkt, dem Stiefel 1460 und dem Schwesterprodukt, dem Halbschuh 1461. Rund 40 Prozent seines Umsatzes erzielt Dr. Martens mit dem Direktverkauf an Endverbraucher. Chairman Paul Mason sagte, es gebe noch „erhebliche Wachstumsspielräume in unseren Märkten, insbesondere über unsere Direct-to-Consumer-Kanäle, und dies werde auch in den kommenden Jahren strategische Priorität bleiben".

Im Laufe des Jahres hat das 1960 gegründete Unternehmen, das der Private-Equity-Firma Permira gehört, 25 neue Geschäfte eröffnet, darunter neun in Großbritannien und sieben in Kontinentaleuropa. Insgesamt gibt es jetzt 94 eigene Geschäfte weltweit. Am Stammsitz in Northampton werden heute noch 70.000 Paar Schuhe im Jahr gefertigt.

In Deutschland hatte Dr. Martens den Vertrieb zur Saison Frühjahr/Sommer 2019 selbst übernommen. Der Vertrag mit dem langjährigen Vertriebspartner Bondi Marketing GmbH war nicht erneuert worden.