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GMS kritisiert Mücke-Kauf

vom 17.07.2014

Kölner Verbundgruppe wendet sich in Schreiben an ANWR-Händler

Die Kölner Verbundgruppe GMS hat in einem Brief an Schuhhändler heftige Kritik am Kauf des Schuhfilialisten Mücke durch die Mainhausener ANWT-Gruppe geübt. Damit sei „in der Schuhbranche erstmals ein Tabu gebrochen, welches es in anderen Branchen lange schon nicht mehr gibt“, heißt es in dem Schreiben der Geschäftsführer Dr. Karsten Niehus und Thomas Schulte-Huermann an ANWR-Händler. Verwiesen wird dabei auf Intersport, Rewe, Edeka oder Elektronik Partner, die alle eigene Geschäfte führen.

Die Verbundgruppe stehe damit im Wettbewerb zu ihren Mitgliedern und habe dabei die besseren Voraussetzungen, beispielsweise einen Informationsvorsprung oder bessere Konditionen. Auch die Treuepflicht der Verbundgruppe gegenüber ihren Mitgliedern könnte verletzt werden, so die GMS. Es bliebe immer ein „Geschmäckle“, wenn etwa die Verbundgruppe als Mitbewerber in die Bücher ihrer Mitglieder sehen könne oder Wettbewerbsinformationen intern weitergegeben würden. Außerdem könnte die Verbundgruppe das Geld der Mitglieder dazu verwenden, die eigenen Geschäfte zu finanzieren, falls es einmal schlecht läuft. Im schlimmsten Fall „geht die Verbundgruppe in die Pleite – wie z.B. Kaufring, Nürnberger Bund oder Garant“. Liefen die selbst betriebenen Filialen gut, dann laufe es schlecht für die im Wettbewerb stehenden Anschlusshäuser. „So oder so – Verlierer ist immer der inhabergeführte Fachhändler“, schreien Niehus und Schulte-Huermann.