Gore wehrt sich gegen Sympatex

vom 04.05.2017

Membrananbieter erwirkt einstweilige Verfügung gegen Konkurrenten

Im Rechtsstreit mit dem Wettbewerber Sympatex hat nun im Gegenzug auch die W.L. Gore & Associates GmbH eine einstweilige Verfügung beim Landgericht München erwirkt. Diese untersagt Sympatex über das einstweilige Verfügungsverfahren vor dem Landgericht Hamburg zu informieren oder informieren zu lassen, wenn dies geschieht wie in der Sympatex-Pressemitteilung vom 21. April 2017, die das Gericht als unzulässig erachtet. Darin wurde mitgeteilt, dass Gore nicht länger behaupten dürfe, dass PTFE – das Grundprodukt von Gore – umweltfreundlich sei, sofern es ohne bedenkliche PFC hergestellt werde. Ebenfalls Teil der einstweiligen Verfügung sei die Aussage des Unternehmens, dass dies wissenschaftlicher Konsens sei.

Gore teilte mit, dass „zu unserem Bedauern mit Sympatex eine juristische Auseinandersetzung entstanden“ sei. „Dies nutzt Sympatex, öffentlich unsere Glaubwürdigkeit anzugreifen.“ Darüber hinaus will Gore zu dieser laufenden rechtlichen Auseinandersetzung nicht öffentlich Stellung nehmen.