Haix eröffnet Logistikzentrum

vom 04.11.2017

Funktionsschuhhersteller will Umsatz auf 150 Millionen Euro steigern

Der Funktionsschuhhersteller Haix hat Ende Oktober etwa ein Jahr nach dem ersten Spatenstich sein neues Logistikzentrum am Standort Mainburg eröffnet. Das 100 Meter lange, 30 Meter breite und 16,5 Meter hohe Gebäude wurde im August fertiggestellt, die ersten Mitarbeiter aus Versand und Vertrieb zogen bereits im September in die neuen Räumlichkeiten um. Am neuen Logistikzentrum können nun acht LKWs gleichzeitig beladen werden.

Die Lagerfläche des Haix Logistics-Gebäude bietet Platz für einen Vorrat von bis zu 350.000 Paar Schuhen. Dazu kommt modernste Lagertechnik – das erhöht die Auslieferungsgeschwindigkeit der Ware wesentlich. Innerhalb Deutschlands wird so eine Lieferzeit von ein bis zwei Werktagen erreicht, im internationalen Versand kann mit einer Richtwertzeit von etwa drei bis vier Werktagen gerechnet werden.

Haix-Geschäftsführer Ewald Haimerl sieht das neue Logistikzentrum als Schlüssel für den weiteren Wachstum des Unternehmens: „Unser ambitioniertes Ziel, den Umsatz bis 2020 auf 150 Millionen Euro zu steigern, erreichen wir nur, wenn unsere Produktion und Logistik auch darauf ausgelegt sind, das zu leisten.“ Die Investition in den Neubau sei dabei ein klares Bekenntnis zum traditionsreichen Standort im bayerischen Mainburg.

Auf der frei gewordenen Fläche am alten Standort ist noch für Ende des Jahres der Baustart für die neue Haix World geplant. Sie soll künftig Kunden ein einzigartiges Kauferlebnis bieten und Einblicke in eine gläserne Schuhfabrik gewähren.

Haix fertig rund 500 Paar Schuhe pro Tag für Feuerwehr, Militär, Forst, Rettungsdienst, Jagd, Polizei und Streetwear im Stammhaus in Mainburg. Ungleich größer ist der Produktionsstandort in Kroatien mit 8000 Paaren täglich. In diesem Jahr werden laut Unternehmensangaben 1,4 Millionen Paare gefertigt. Nach einer Umsatzsteigerung von 37 Prozent allein in den vergangenen drei Jahren, peilt Haix für dieses Jahr 115 Millionen und bis in drei Jahren dann 150 Millionen und vielleicht noch etwas mehr an. Heute beschäftigt das Unternehmen weltweit über 1200 Mitarbeiter, davon 300 am Stammsitz in Mainburg.