Intersport übernimmt Sportpoint-Gruppe

vom 04.12.2014

Filialen des Berliner Sporthändlers sollen Mitgliedern angeboten werden

Die Intersport Deutschland eG hat das bisherige Mitgliedsunternehmen Sportpoint Holding GmbH & Co. KG und deren Tochtergesellschaften mit Wirkung zum 3. Dezember 2014 von der Intercontact Beteiligungsgesellschaft mbH erworben. Sportpoint-Gesellschafter Wolfgang Rossow und die Heilbronner Verbundgruppe haben einen entsprechenden Vertrag über den Erwerb der von ihm gehaltenen Gruppe geschlossen.

Aus persönlichen Gründen habe sich Wolfgang Rossow bereits vor längerer Zeit entschieden, beruflich kürzer zu treten und die Anzahl der von ihm geführten Geschäfte deutlich zu reduzieren, heißt es in einer Mitteilung. Seitdem habe es mit ihm intensive Gespräche über einen strategischen Verbleib der Sportpoint-Gruppe im Intersport-Verbund gegeben. Wolfgang Rossow beabsichtigt, künftig mit einer neuen Gesellschaft einzelne Standorte als Sportfachhändler weiter zu betreiben.

Die Intercontact Beteiligungsgesellschaft mbH habe sich zum Erwerb der Sportpoint-Gruppe entschieden, um die Standorte für die Mitglieder der Intersport-Gemeinschaft zu sichern. Sportpoint verfügt über wichtige Flächen, teilweise in attraktiven Centerlagen, in den Regionen Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Mit 19 Filialen und einer Verkaufsfläche von über 16.000 Quadratmetern zählt Sportpoint zu den größten Sporthäusern in Deutschland.

„Unser Ziel war es von Anfang an, die bedeutenden Standorte der Sportpoint-Gruppe nicht dem Wettbewerb zu überlassen. Diesen Bestrebungen in- und ausländischer Mitbewerbern treten wir entschlossen entgegen und werden unseren Mitgliedern jetzt die Möglichkeit geben, diese Standorte zu übernehmen", erklärte Thomas Römer, Bereichsleiter Mitgliederbetreuung bei Intersport.

Soweit einzelne Standorte nicht an interessierte Intersport-Händler abgegeben werden könnten, sei eine Eingliederung in das Filialnetz der Sport Voswinkel GmbH & Co. KG vorgesehen, um den operativen Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten. Thomas Römer betonte, dass auch nach der vollzogenen Eingliederung in die Voswinkel-Filialstruktur für die Mitglieder jederzeit die Türen offen stünden, sich als Interessenten für eine Übernahme zu melden.