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Kavat erzielt Umsatzrekord

vom 03.08.2017

Schwedisches Unternehmen bezieht neue Produktionsstätte in Bosnien und Herzegowina

Der schwedische Schuhhersteller Kavat hat 2016 mit 11,5 Millionen Euro einen Umsatzrekord erzielt. Jetzt investiert das Unternehmen in einen neuen, größeren Produktionsstandort in Bosnien und Herzegowina. Im Juli begann der schrittweise Umzug der 160 Mitarbeiter aus den bisherigen Räumlichkeiten in Travnik in die moderne, 5.000 Quadratmeter große Anlage im nur knapp zehn Kilometer entfernten Novi Travnik – neue Maschinen und Näherei inklusive. Damit baue Kavat die Schuhfertigung aus eigener Hand aus und setze weiter auf einen kontrollierten Produktionszyklus, lokale Zulieferer und kurze Transportwege, so das Unternehmen. Die neue Fabrik biete Kapazitäten für die Produktion von jährlich rund 500.000 Paaren; das entspreche einer Steigerung von 66 Prozent im Vergleich zur aktuellen Produktionsgröße in der eigenen Anlage.

„Hier können wir auch bei der steigenden Nachfrage für nachhaltig gefertigte Schuhe einen noch größeren Teil unserer Produkte am eigenen Standort produzieren“, kommentiert Geschäftsführer Magnus Ericson. „Wir arbeiten mit lokalen Lieferanten aus Bosnien und Herzegowina, Kroatien und Italien zusammen und halten die Transportwege für Material und Bestandteile kurz.“

Der Standort Bosnien und Herzegowina ist fest verankert in der Geschichte des Unternehmens: Während der Balkankriege in den 1990er Jahren stellte Kavat viele Flüchtlinge ein, die nach Schweden gekommen waren. 2009 verlagerte das Unternehmen die Produktionsstätte nach Bosnien und Herzegowina. In Travnik startete Kavat mit rund 70 Personen – unter der Führung der Mitarbeiter, die in den neunziger Jahren als junge Flüchtlinge nach Schweden gekommen waren.

Um die Produktionsabläufe für die Frühjahr/Sommer-Saison 2018 nicht zu stören, findet ein schrittweiser Umzug der einzelnen Abteilungen statt. Bis zum Herbst wird die gesamte Produktion an den neuen Standort verlegt.