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Kein Ergebnis bei Tarifverhandlungen

vom 11.11.2014

Zweite Gesprächsrunde zwischen Gewerkschaft und Schuhindustrie wurde vertagt

Bei den Tarifverhandlungen für die 13.500 Beschäftigten der deutschen Schuhindustrie ist kein Durchbruch in Sicht. Trotz Annäherung der Positionen war die zweite Gesprächsrunde am späten Montagabend ohne Ergebnis geblieben. Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) hat der Tarifkommission nach eigenen Angaben ein Kompromissangebot unterbreitet. Es sieht eine Erhöhung der Löhne in zwei Stufen vor und die Möglichkeit, auf schwierige Situationen flexibel zu reagieren. Die Arbeitgeberseite habe eine Vertagung gefordert. Dem Bundesverband der Schuh- und Lederwarenindustrie (HDS) wirft die Gewerkschaft Entscheidungsunfähigkeit vor. Weder bei der Laufzeit noch hinsichtlich der Prozentzahl habe sich die Arbeitgeberseite bewegt. Die konjunkturelle Situation habe den Spielraum verringert, betont HDS-Chef Manfred Junkert. Die Gewerkschaft fordert sechs Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von einem Jahr. Die Arbeitgeber hatten drei Prozent geboten – bei einem Abschluss von 18 Monaten.

In einem Flugblatt an die Beschäftigten kündigt die Gewerkschaft eine Grundsatzentscheidung an mit einzelnen Unternehmen zu verhandeln, sollte der Verband bei dieser Haltung bleiben. Am 24. November kommt in Offenbach der Sozialpolitische Ausschuss zu Beratungen zusammen. Sollte der Vorschlag keine Zustimmung finden, werden die Verhandlungen fortgesetzt. (zwi)