Puma: Schwacher Auftakt im WM-Jahr

vom 14.05.2014

Umsatz und Gewinn gehen zurück

Der Sportartikelkonzern Puma hat im ersten Quartal 2014 weniger Umsatz gemacht. Die konsolidierten Umsätze fielen währungsbereinigt um 0,5 Prozent auf 726 Millionen Euro. In der Berichtswährung Euro gaben die Umsätze, bedingt durch anhaltend negative Währungseffekte in Russland, der Türkei, Nordamerika, Lateinamerika, Indien und Japan um 7,1 Prozent nach. Das operative Ergebnis hat sich in den ersten drei Monaten 2014 von 79 Millionen auf 59 Millionen Euro reduziert. Die Umsätze hätten sich gemäß der Erwartungen entwickelt, sagte P7uma-CEO Bjørn Gulden. „Auch wenn die Repositionierung von Puma und die Trendwende der Geschäftsentwicklung noch etwas Zeit braucht, so bin ich davon überzeugt, dass wir bereits große Fortschritte bei all unseren wichtigsten strategischen Projekten erzielt und die richtigen Schritte eingeleitet haben, damit 2014 den Turnaround markiert."

Die Umsätze im Segment Schuhe sanken währungsbereinigt um 7,1 Prozent auf 321 Millionen Euro, da die Umsätze in der Kategorie Motorsport in den gesättigten Märkten weiter zurückgegangen sind. Die Kategorie Teamsport konnte jedoch im ersten Quartal 2014 aufgrund der Einführung des neuen evoPower-Fußballschuhs gestärkt werden. Puma setzt vor allem auf die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien: Mit Italien, der Schweiz, Algerien, Kamerun, Ghana, der Elfenbeinküste, Chile und Uruguay werden acht Nationalmannschaften mit Trikots ausgestattet.

Im August 2014 startet weltweit die größte Kampagne in der Firmengeschichte von Puma mit Stars wie Usain Bolt oder Mario Balotelli.

Die Organisationsstruktur wurde weiter verschlankt. Seit dem 2. Mai ist das Produktentwicklungszentrum Puma Village in Vietnam geschlossen. Die Entwickler arbeiten wieder direkt in den Fabriken vor Ort. Alle übrigen Mitarbeiter, die zuvor im Puma Village gearbeitet haben, haben neue Räumlichkeiten im Zentrum von Ho-Chi-Minh-Stadt bezogen. Die Verlagerungen des Lifestyle-Geschäftsbereiches aus London sowie der für das globale und europäische Einzelhandels- und E-Commerce-Geschäft verantwortlichen Funktionen aus Oensingen in der Schweiz nach Herzogenaurach werden bis Ende Mai bzw. Ende September abgeschlossen sein.