Ricosta: Kein Amazon-Direktvertrieb mehr

vom 10.01.2019

Kinderschuhhersteller will stationären Handel stärken

Der Kinderschuhhersteller Ricosta zieht sich zur Herbst/Winter-Saison 2019/20 aus dem Direktverkauf bei Amazon zurück. „Mit der Entscheidung möchte Ricosta den stationären Handel weiter stärken, ihn in seinen Omni-Channel-Aktivitäten unterstützen und ihm eine deutlich höhere Planungssicherheit bieten“, betont Ricosta-Vertriebschef Kai Moewes.

Das Konsumverhalten in Deutschland habe sich in den vergangenen Jahren massiv verändert. Der Verkauf über Online-Plattformen sei heute für alle Beteiligten ein wichtiges Standbein geworden. Auch immer mehr stationäre Händler entdeckten für sich das Internet als Vertriebskanal und profitierten mit kluger Händlerintegration. Hierbei werde nicht nur Zusatzgeschäft generiert, es würden auch automatisch die weißen Flecken abgedeckt, die bisher ausschließlich die Konkurrenz, der Onlinehändler, bedienen konnte, so das Unternehmen.

Glaube man aktuellen Statistiken, nutze mehr als die Hälfte der Händler verschiedenartige Absatzwege (beispielsweise Omni-Channel) zum Vertrieb ihrer Produkte. Onlineshops, stationäre Ladengeschäfte, verlängerte Ladentheke oder die Teilnahme an Marktplätzen seien hier gängige Tools.