SABU verliert nur leicht

vom 27.02.2018

ZR-Umsatz geht um 0,6 Prozent auf 317,8 Millionen Euro zurück

Die SABU Schuh & Marketing GmbH hat ihren Zentralregulierungsumsatz im Jahr 2017 knapp gehalten. Unterm Strich gingen die ZR-Umsätze um 0,6 Prozent auf 317,8 Millionen Euro zurück. Für das laufende Jahr erwartet Geschäftsführer Stephan Krug einen deutlich Anstieg des ZR-Umsatzes um vier bis acht Prozent. Allein für die Frühjahr/Sommer-Saison 2018 sei schon gut eingekauft worden, so Krug. „In Deutschland sind wir damit die ganz klare Nummer zwei.“

Die Zahl der POS-Punkte reduzierte sich 2017 um elf auf 1117, die der Mitgliedsunternehmen um 25 auf 625. „Der Filialisierungsgrad steigt“, so Krug. Die Unternehmen würden im Durchschnitt größer. Der SABU-Geschäftsführer rechnet für die nächsten Jahre mit weiteren Geschäftsaufgaben. „Die Nachkriegsgeneration ist jetzt im Rentenalter oder deutlich darüber. Viele haben keinen Nachfolger. Oftmals ergeben unsere Nachfolgeberatungen keine positive Fortführungsprognose.“

Die SABU-Anschlussfirmen kamen im vergangenen Jahr auf ein Umsatzplus von 1,75 Prozent. Dabei schnitten die im SABU-Umsatzvergleich erfassten 200 überwiegend kleineren Unternehmen mit -0,3 Prozent deutlich schlechter ab als die in den IfM-Zahlen erfassten 80 größeren Unternehmen mit +3,2 Prozent.

Für eine Prognose für 2018 sei es noch deutlich zu früh, sagte Krug. „Der gesamtwirtschaftliche Rahmen ist gut, wie die Schuhbranche davon profitiert kann bleibt abzuwarten.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in Ausgabe SHOEZ 4/2018.