Stabile Geschäftslage bei ara

vom 09.01.2015

Langenfelder Schuhhersteller steigert Umsatz um 1,4 Prozent

Die Langenfelder ara-Gruppe wird das Geschäftsjahr 2014 anhand noch vorläufiger Zahlen mit einem im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich leicht um 1,4 Prozent  gestiegenen Konzernumsatz (ohne Beteiligungen) von ca. 590,3 Millonen Euro abschließen. Innerhalb des Teilkonzerns ara Shoes AG wird ebenfalls ein leicht höheres Umsatzvolumen von ca. 209,8 Millionen Euro erwartet (+1,4%). Dabei wurden im Jahresdurchschnitt rund 4200 Mitarbeiter beschäftigt; der größte Teil davon an den vier eigenen Produktionsstandorten in Deutschland, Portugal, Rumänien und Indonesien. Im Jahr 2014 wurden bei ara Shoes knapp 7 Millionen Paar Schuhe an die Kunden versendet. Die Exportquote wird voraussichtlich mit über 46 Prozent (mengenmäßig) – trotz schwachem Russland-Geschäft – leicht höher als im Vorjahr (45%) liegen.

Insgesamt stellte sich das Jahr 2014 in der gesamten Schuh-Branche – und damit natürlich auch im ara-Konzern – als sehr wechselhaft dar: Während sich Industrie und Handel zum einen über eine sehr gute erste Jahreshälfte freuen konnten, war die zweite Jahreshälfte durch einen erneut unvorteilhaften Witterungs-Verlauf sowie die deutliche Verschärfung der Russland/Ukraine- bzw. Rubel-Krise gekennzeichnet. Vor diesem Hintergrund bezeichnet Ara-Fonanzvorstand Thomas Schmies die Geschäftsentwicklung in 2014 als durchaus zufriedenstellend.

In das laufende Geschäftsjahr 2015 geht man in Langenfeld vorsichtig optimistisch, auch wenn die kommende Herbst/Winter-Saison 2015/16 auf Grund der relativ hohen Handels-Bestände aus der Spiegel-Saison als echte Herausforderung gesehen wird. Aus Sicht des ara-Vorstands wird hier jedoch die neue Kollektion sehr gut punkten können. Und ohnehin ist der Jahres-Start 2015 erst einmal gut geglückt, denn für die anstehende Frühjahr/Sommer-Saison 2015 steht derzeit ein Auftrags-Plus von über 6 Prozent in den Büchern.