Timberland goes Germany

vom 10.08.2016

Interview mit Timberland-EMEA-Chef Timo Schmidt-Eisenhart

Die US-Marke Timberland ist in Deutschland auf Expansionskurs. Vor allem mit zahlreichen Eröffnungen von Monolabel-Stores macht das Unternehmen derzeit von sich Reden. Wir haben mit Timo Schmidt-Eisenhart, President EMEA bei Timberland, über die Ziele der Marke gesprochen.

SHOEZ: Herr Schmidt-Eisenhart, Timberland setzt derzeit stark auf Expansion vor allem mit Monolabel-Stores, spielt da der stationäre Schuhfachhandel keine große Rolle mehr?

Schmidt-Eisenhart: Natürlich, aber wir müssen verschiedene Distributionskanäle bespielen. Dazu gehört selbstverständlich der Schuhfachhandel, der speziell in Deutschland eine besonders bedeutende Rolle spielt. Aber auch Sport- und Lifestyleläden, Monolabel-Stores oder der E-Commerce sind wichtige Vertriebsformen.

SHOEZ: Verliert der Schuhhandel an Bedeutung?

Schmidt-Eisenhart: Ein Teil des klassischen Schuhfachhandels kommt sicherlich nicht schnell genug mit den aktuellen Entwicklungen mit. Das kann man leicht daran erkennen, wie sich der Markt derzeit konsolidiert. Nichtsdestotrotz ist der Schuhhandel enorm wichtig für uns.

SHOEZ: Setzen bei den Monolabel-Stores mehr auf eigene Läden oder auf Handelspartner?

Schmidt-Eisenhart: Wir betreiben europaweit rund 600 Stores, davon sind 65 eigene Geschäfte. Wir brauchen eigenen Retail, weil er eine Riesen-Plattform ist, um neue Produkte zu präsentieren. Aber wir können das nicht allein stemmen, dazu brauchen wir Partner aus dem Handel. Von den Monolabel-Stores profitieren letztlich auch alle anderen Vertriebskanäle. In Deutschland wollen wir übrigens vor allem mit Franchise-Partnern stark expandieren.

Das komplette Interview lesen Sie in Ausgabe SHOEZ 9/2016.

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