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Vibram zahlt Kunden Entschädigung

vom 12.05.2014

Werbeaussagen zu Barfußschuhen halten wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht stand

Der Barfußschuh-Hersteller Vibram bietet den Käufern seiner FiveFinger-Schuhe in den USA eine Entschädigungszahlung an. Angesprochen sind Kunden, die die Zehenschuhe nach März 2009 gekauft haben. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, wissenschaftliche Aussagen zu den Vorteilen der Schuhe überinterpretiert zu haben. Aufgrund dieser Behauptungen hätten sich Verbraucher überhaupt erst dazu entschlossen, diese Schuhe zu kaufen. Vor einem Gericht geklagt hatten einige Kunden mit der Begründung, Vibram würde die Kunden vorsätzlich täuschen und hätte keinerlei Beweise für seine Behauptungen.

Obwohl Vibram nach wie vor davon überzeugt ist, nichts falsch gemacht zu haben, entschloss sich das Unternehmen zu diesem Schritt, um einer möglicherweise noch teureren Sammelklage zu entgehen. Außerdem sollen keine Werbeaussagen zum Muskelaufbau und die angeblich sinkende Verletzungsgefahr durch die Barfußschuhe gemacht werden. Insgesamt hat Vibram umgerechnet 2,7 Millionen Euro für die Entschädigung in seinen Bilanzen zurückgestellt. Sollte nach dem Ende der Entschädigungsrunde noch Geld übrig bleiben, soll es an die American Heart Association gehen.