Zalando schließt Eigenmarken-Tochter zLabels

vom 14.03.2019

Onlinehändler setzt künftig verstärkt auf Partnermarken

Der Online-Modehändler Zalando überarbeitet sein Eigenmarkensortiment und setzt künftig stärker auf Partner. Als Konsequenz wird das Eigenmarkengeschäft innerhalb von zLabels zum 1. April 2019 aufgelöst. Die elf Eigenmarken soll es zunächst aber dennoch weitergeben, vor allem Schuhe und Accessoires sollen „in einer angepassten Form“ fortgeführt werden. Auch Mode-Basics soll es weiterhin geben. Doch fokussiert sich der Online-Modehändler nun noch stärker auf die Partner auf der Plattform. Von den Veränderungen sind 550 zLabels-Mitarbeiter betroffen. Dem Großteil sollen vergleichbare Positionen innerhalb von Zalando angeboten werden.

„zLabels wurde 2010 gegründet, um Lücken im Sortiment zu füllen und unseren Kunden Produkte zur Verfügung zu stellen, die nicht von unseren Partnermarken angeboten wurden“, so Zalando Co-CEO David Schneider. „In den vergangenen zehn Jahren ist unser Geschäft sowohl für Kunden als auch für Marken attraktiver geworden. Da wir unsere Plattformstrategie weiter vorantreiben und stetig neue Marken und Hersteller mit vertikalem Konzept integrieren, haben wir beschlossen, unser Sortiment – einschließlich unserer eigenen Marken – weiterzuentwickeln.“