Strickschäfte von Sembert

Komfortschuhhersteller will Insourcing weiter vorantreiben und Lieferketten verkürzen

Komfortschuhhersteller will Insourcing weiter vorantreiben und Lieferketten verkürzen

Die Berkemann-Gruppe aus dem thüringischen Zeulenroda hat am 1. Januar im Rahmen eines Betriebsüberganges die Firma Senbert in Bad Kötzting vom Eigentümer Erhard Senbert übernommen. Senbert, der das Unternehmen in zweiter Generation führt, wird weiterhin als Geschäftsführer für das aktive Geschäft verantwortlich bleiben.

Der Anfang der 50er Jahre gegründete Strickspezialist, der sich seit zehn Jahren auch als Lieferant für Strickschäfte einen Namen in der Schuhbranche gemacht hat, stellt mit seinen beiden Produktionsstandorten in Deutschland und Tschechien eine Erweiterung des bestehenden Produktportfolios als auch des Produktionsspektrums für die Berkemann-Gruppe dar.

„Für die Produkte von Senbert sehen wir ein großes Potential in den Geschäftsfeldern Fashion Knit für Bekleidung und Schuhe sowie bei Auftragsentwicklung und Produktion“, kommentiert Berkemann-Geschäftsführer Thomas Bauerfeind die Unternehmensentscheidung. „Gleichzeitig gewinnt die Berkemann-Gruppe mit den Senbert-Mitarbeitern Kapazitäten sowie Know-how in Bezug auf die Herstellung funktionaler Strickschäfte für unsere Komfortschuhe.“ Die Weiterführung von Senbert unter dem Dach der Berkemann-Gruppe sei ein weiterer Schritt den Weg des Insourcings. „Ziel dabei ist es wesentliche Bestandteile für die Komfortschuhfertigung, soweit technisch möglich und finanziell sinnvoll, in eigener Regie zu erzeugen sowie Lieferketten zu verkürzen und konsequent selber zu kontrollieren“, so Bauerfeind.