Britische Kultmarke legt im abgelaufenen Geschäftsjahr um fast 50 Prozent zu

Britische Kultmarke legt im abgelaufenen Geschäftsjahr um fast 50 Prozent zu

Die britische Schuhmarke Dr. Martens vermeldet für das am 31. März zu Ende gegangenen Geschäftsjahr 2019/2020 einen Umsatzanstieg von 48 Prozent auf 672,2 Millionen britische Pfund (744,9 Millionen Euro). Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebitda) wuchs um 93 Prozent auf 164,4 Millionen Pfund (182,2 Millionen Euro).

Ein starkes zweistelliges Wachstum in allen Regionen, der Ausbau der Direktkundenkanäle und über ein Dutzend neuer Flagship-Stores trugen zu diesen positiven Ergebnissen bei. Hinzu gekommen seien niedrigere Produktionskosten aufgrund verbesserter Effizienz der Lieferkette, teilte das Unternehmen mit. Die Gruppe eröffnete im Geschäftsjahr 16 neue Geschäfte, darunter drei in Deutschland (Berlin, Stuttgart, Bonn). Damit belief sich die Gesamtzahl der eigenen Stores auf 122 weltweit. Insgesamt verkaufte Dr. Martens 11,1 Millionen Paar Schuhe.

Nach dem 31. März waren alle Dr. Martens-Filialen in EMEA, Japan und Amerika aufgrund der Covid-19-Pandemie geschlossen. Die Umsatzrückgänge hätten durch das anhaltend starke E-Commerce-Wachstum aber nur teilweise aufgefangen werden können.