Bekleidung und Schuhen wieder mit „normalem Wachstumstempo“

Bekleidung und Schuhen wieder mit „normalem Wachstumstempo“

Das überdurchschnittliche Wachstum des E-Commerce hat in Deutschland auch im dritten Quartal angehalten. Die aktuellen Zahlen der Verbraucherstudie des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) zeigen weiterhin ein starkes Wachstum insbesondere bei Gütern des täglichen Bedarfs. Als Motor des Handels insgesamt legt der Online-Handel für das dritte Quartal 2020 mit einem Plus um 13,3 Prozent erneut stärker zu als im entsprechenden Vorjahresquartal (+11,6 Prozent). Kumuliert erhöhte sich der E-Commerce-Umsatz seit Jahresbeginn im Vergleich mit den ersten neun Monaten 2019 um 10,6 Prozent auf 56,034 Milliarden Euro. Aufgrund des Corona-bedingten Einbruchs, vor allem im Bekleidungssektor, im ersten Quartal liegt das im Jahr 2020 aufgelaufene Wachstum prozentual noch leicht unter dem Schnitt der Vorjahre.

Mit einem Wachstum um 12,2 Prozent auf 5,042 Milliarden Euro inklusive Umsatzsteuer hat der E-Commerce-Umsatz mit Bekleidung und Schuhen wieder sein normales Wachstumstempo erreicht. Schaut man nur auf den Online-Handel mit Bekleidung, also ohne Schuhe, stieg dieser im dritten Quartal leicht überdurchschnittlich um 13,9 Prozent auf 3,962 Milliarden Euro. Aufgelaufen seit Jahresbeginn liegt der Umsatz im Cluster Bekleidung bei 13,868 Milliarden Euro und damit bei einem Wachstum von 7,5 Prozent.

„Obwohl seit Juli alle Läden wieder geöffnet haben, verlassen sich viele Verbraucher weiter auf die belastbaren Lieferstrukturen des Online- und Versandhandels“, so Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer des bevh. „Im Vergleich der Vertriebskanäle ist erneut sichtbar geworden, dass die reinen Distanzhändler den größten Teil des Marktwachstums im E-Commerce an sich ziehen konnten.“