Wegen hoher Inflation steigt nominaler Umsatz um über acht Prozent

Wegen hoher Inflation steigt nominaler Umsatz um über acht Prozent

Der Einzelhandel in Deutschland erzielte nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2022 real (preisbereinigt) 0,3 Prozent weniger Umsatz und nominal (nicht preisbereinigt) 8,2 Prozent mehr Umsatz als im Rekord-Jahr 2021. Die Differenz zwischen den nominalen und realen Ergebnissen spiegelt die hohen Preissteigerungen im Einzelhandel wider.

Der Versand- und Interneteinzelhandel war im Jahr 2022 mit einem Umsatzminus von real 8,1 Prozent sowie nominal von 3,2 Prozent deutlich rückläufig. Allerdings hatte diese Branche während der Corona-Krise enorme Umsatzzuwächse (2021: real +12,3 Prozent gegenüber 2020) erzielt. Dagegen verzeichnete der Einzelhandel im Jahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzminus von real etwa 0,3 Prozent sowie nominal einen Zuwachs von gut 7,3 Prozent.