In der Upper Fifth Avenue in New York werden die höchsten Mieten weltweit bezahlt.

Erhebung des britischen Immobilien-Spezialisten Cushman & Wakefield

Erhebung des britischen Immobilien-Spezialisten Cushman & Wakefield

Die Mieten in der Top-Einkaufsstraßen haben sich auch nach der Pandemie weitgehend als stabil erwiesen. Das geht aus der Studie „Main Streets Across The World 2022“ der Londoner Immobilien-Spezialisten Cushman & Wakefield hervor. Darin wurden erstmals seit 2019 wieder die besten Einzelhandelsviertel in 92 Städten untersucht.

Demnach gingen die Mieten in den weltweit führenden Einzelhandelsdestinationen zum Höhepunkt der Pandemie im Durchschnitt um 13 Prozent zurück, haben sich aber wieder auf nur 6 Prozent unter dem Niveau vor der Pandemie erholt. Amerika war vor allem dank der USA die widerstandsfähigste Region – im Durchschnitt liegen die Mieten jetzt bei einem Aufschlag von 15 Prozent gegenüber dem Niveau vor der Pandemie. Im asiatisch-pazifischen Raum fielen dagegen die Mieten im Durchschnitt um 17 Prozent, beeinflusst durch internationale Grenzschließungen, die den Tourismus in erstklassigen Lagen einschränkten.

Die Upper Fifth Avenue in New York rückt um einen Platz auf Platz eins vor und gilt nun als teuerste Einzelhandelsdestination der Welt. Hongkong ist auf den zweiten Platz abgerutscht, wobei das Ausgehviertel Tsim Sha Tsui das Einkaufsviertel Causeway Bay als teuerstes Viertel des Stadtstaats überholt hat. Teuerste europäische Einkaufsstraße ist die Via Montenapoleone in Mailand, die sich um zwei Positionen verbesserte und weltweit den dritten Platz erreichte, gefolgt von der Londoner New Bond Street und den Avenues des Champs Elysees in Paris. In Deutschland liegt die Kaufinger/Neuhauser Straße in München vorn. Weltweit belegt sie laut der Studie Platz 13.