So soll das Birkenstock-Werk in Pasewalk einal aussehen.

Alle Genehmigungsverfahren für Werk in Pasewalk abgeschlossen

Alle Genehmigungsverfahren für Werk in Pasewalk abgeschlossen

Dem Bau der Birkenstock-Fabrik in Pasewalk steht nichts mehr im Wege. Der Schuhhersteller hat nun alle erforderlichen Genehmigungen für Errichtung und Betrieb des neuen Werkes. Das immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren für die Errichtung und den Betrieb der Anlage zur Herstellung von Schuhen der Birkenstock Real Estate GmbH ist nunmehr auch abgeschlossen.

Im Rahmen des Familien-Sommerfestes der Firma übergab der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern und das östliche Mecklenburg Heiko Miraß den Genehmigungsbescheid. Innerhalb von nur vier Monaten sei das umfassende Genehmigungsverfahren durchgeführt worden, so der SPD-Politiker. Bereits Ende April hatte die Firma mit dem Bau begonnen.

Die Anlage zur Herstellung von Polyurethanformteilen, so die offizielle Bezeichnung, soll aus einer PU-Schäumerei mit zehn Gießanlagen und 20 EVA-Spritzgießmaschinen sowie einer Reihe von Nebenanlagen (BHKW, Gaskessel, Kühlanlagen) bestehen und künftig bis zu 6,4 Millionen Paar Schuhe pro Jahr produzieren. Insgesamt investiert der in Rheinland-Pfalz ansässige Schuhhersteller rund 100 Millionen Euro in das neue Werk. Im Sommer 2023 sollen die ersten Kunststoff- und Outdoor-Sandalen das neue Werk in Pasewalk verlassen. Starten will man zunächst mit rund 400 bis 500 Mitarbeitern. Bis zum Jahr 2024 soll die Belegschaft auf 1.000 Mitarbeiter aufgestockt werden.