Geschäftsbetrieb beim Visual Merchandising-Spezialisten läuft weiter

Geschäftsbetrieb beim Visual Merchandising-Spezialisten läuft weiter

Die Heinrich Woerner GmbH, größtes Versandhaus für Visual Merchandising in Europa, will sich durch ein Eigenverwaltungsverfahren sanieren. Als vorläufigen Sachwalter bestellte das Heilbronner Amtsgericht Tibor Braun von der Kanzlei Illig, Braun, Kirschnek Rechtsanwälte aus Stuttgart. Geschäftsführer Dr. Dominik Trautwein will mit diesem Insolvenzverfahren das langjährige Traditionsunternehmen wieder wettbewerbsfähig aufstellen. „Wir wollen unser Unternehmen fortführen. Das Eigenverwaltungsverfahren bietet für alle Beteiligten die beste Lösung einer umfassenden Sanierung. Der Geschäftsbetrieb läuft daher uneingeschränkt weiter wie bisher“, erklärt Dr. Dominik Trautwein. Die Löhne und Gehälter der rund 100 Mitarbeiter sind in den ersten drei Monaten des Verfahrens über das Insolvenzgeld abgesichert.

Während des Verfahrens läuft die Planung und Durchführung von Ladenbauprojekten sowie der Verkauf und Versand der mehr als 11.000 Produkte über die Vertriebskanäle Katalog und Web-Shop weiter. Das 1925 gegründete Unternehmen erwirtschaftete zuletzt einen Jahresumsatz in Höhe von rund 10 Millionen Euro. Mehr als 70 Prozent seines Umsatzes erwirtschaftet das Unternehmen mit dem stationären Einzelhandel. Durch die behördliche Schließung aufgrund der Corona-Krise ist der Umsatz um mehr als 50 Prozent rückläufig.