Genossenschaftsanteile werden nach acht Jahren rückübertragen

Genossenschaftsanteile werden nach acht Jahren rückübertragen

Intersport Deutschland eG und die Premiumsport Service GmbH haben die Rückübertragung der Genossenschaftsanteile an österreichische Intersport-Mitglieder beschlossen. Ziel ist es, dass die österreichischen Händler wieder aktive Anteilseigner werden. Die Transaktion erfolgt vorbehaltlich der Prüfung durch die österreichische Wettbewerbsbehörde.

2013 hatte Intersport Deutschland im Rahmen einer Reorganisation die Intersport-Österreich-Gruppe durch die Übernahme der Genossenschaftsanteile wirtschaftlich unterstützt. Diese Maßnahme sei von Beginn an interimistisch angelegt, so die Verbundgruppe. In den folgenden Jahren habe sich Intersport Österreich in der gesamten Verbundstruktur mit Tschechien, der Slowakei und Ungarn erfolgreich neu ausgerichtet. Deshalb sei jetzt der richtige Zeitpunkt für die Rückübertragung, heißt es in einer Mitteilung. Mit der jetzt anstehenden Transaktion wird die Intercontact Österreich GmbH, eine 100prozentige Enkelgesellschaft der Intersport Deutschland eG, an österreichische Intersport-Mitglieder, vertreten durch die Premiumsport Service GmbH verkauft.

„Die gesamte Intersport-Österreich-Gruppe hat sich in den vergangenen Jahren wirtschaftlich sehr gut entwickelt. Die Verbundgruppe mit den mittlerweile 350 Standorten in vier Ländern ist durch die erfolgreiche Reorganisation hervorragend aufgestellt, um mit einer starken und eigenständigen Dienstleistungs-Zentrale in Wels weiter zu expandieren und nachhaltig über eine gesunde Händlerstruktur zu wachsen“, erklärte Knud Hansen, Aufsichtsratsvorsitzender der Intersport Deutschland eG.