eCash ist bei jungen Menschen als Zahlungsmittel gefragt.

Studie: Nur ein Viertel der Generation Z will wieder regelmäßig in Geschäften vor Ort einkaufen

Studie: Nur ein Viertel der Generation Z will wieder regelmäßig in Geschäften vor Ort einkaufen

Gerade junge Kunden werden auch langfristig, nach der Pandemie, nicht mehr in die Geschäfte zurückkehren und stattdessen weiterhin online einkaufen und auch anders bezahlen ‒ etwa mit Prepaid-Lösungen. Bei der Wahl des Bezahlmittels ist jungen deutschen Verbrauchern eine gute Ausgabenkontrolle besonders wichtig. Angst vor Betrug haben sie dagegen weniger. Das sind Ergebnisse der aktuellen internationale Studie „Lost in Transaction“ die von der Zahlungsplattform Paysafe beauftragt wurde.

Schon während der Pandemie haben vor allem jüngere Kunden ihr Einkaufs- und Bezahlverhalten besonders stark umgestellt, und dass obwohl sie nicht zur besonders gefährdeten Gruppe gehören: Nur 17 Prozent der 18- bis 24-jährigen Deutschen haben im Frühjahr in Geschäften eingekauft und bar bezahlt. Bei Kunden aller Altersklassen waren dies dagegen 31 Prozent. Und auch langfristig plant nur gut ein Viertel (27 Prozent) der 18-bis 24-Jährigen wieder genauso häufig in Geschäften einzukaufen wie vor der Pandemie. Bei den Kunden aller Altersklassen möchten dagegen 39 Prozent wieder im gleichen Umfang vor Ort einkaufen. Dies zeigt, dass gerade jüngere Verbraucher ihr Kaufverhalten in der Pandemie verändert haben, so dass der Einzelhandel besonders die kaufkräftige Generation Z wieder zurückgewinnen muss.

Spezielle Bezahlvorlieben der Generation Z: Weniger Digital Wallets, mehr Prepaid

Auch bei ihren neuen Bezahlvorlieben erweisen sich junge Verbraucher als besonders flexibel – und auch hier gibt es klare Unterschiede: Nur 38 Prozent der 18- bis 24-jährigen Deutschen nutzten im Monat der Befragung Digital Wallets (44 Prozent bei allen Altersklassen). Dagegen sind Prepaid- und eCash-Lösungen besonders beliebt bei Jüngeren: Fast ein Drittel (31 Prozent) der 18- bis 24-Jährigen würden gern auch online bar bezahlen, wenn das problemlos möglich wäre. Dementsprechend nutzten in nur einem Monat 17 Prozent der 18- bis 24-Jährigen Prepaid-Lösungen, und 18  Prozent eCash – jeweils etwas mehr als in allen Altersklassen.

Und was sind die Gründe für diese unterschiedlichen Bezahlvorlieben? Ausgabenkontrolle spielt gerade für jüngere Verbraucher, nach einem Jahr Pandemie und wirtschaftlichen Unsicherheiten, die größte Rolle bei der Wahl des Bezahlmittels: 27 Prozent der 18- bis 24-jährigen Deutschen geben an, dass sie Bezahlmittel wählen, mit denen eine solche Ausgabenkontrolle möglich ist. Bei Prepaid-Lösungen wird – wie der Name schon sagt – ein vorab festgelegter Betrag aufgebucht. Auch muss man bei solchen Bezahlmethoden keine sensiblen Bank- oder Kreditkartendaten teilen, und durch die Verwendung eines Codes sind Prepaid-Lösungen sehr sicher.

Jüngere Deutsche haben weniger Angst vor Online-Betrug

Sicherheitsaspekte sind der jüngeren Generation allerdings nicht so wichtig wie anderen Verbrauchern: Während es für über ein Drittel (35 Prozent) aller deutschen Verbraucher bei der Wahl eines Bezahlmittels sehr wichtig ist, dass ihre Bankdaten gegen Betrug gut geschützt sind, geben dies nur 17 Prozent der 18- bis 24-Jährigen an.

„In einem Jahr Pandemie haben wir alle unser Einkaufs- und Bezahlverhalten geändert“, sagt Udo Müller, CEO von Paysafecard. „Am flexibelsten hat hier jedoch die Generation Z reagiert, wie die aktuelle von Paysafe beauftragte Studie zeigt. Junge Kunden haben sich am meisten vom Einkaufen vor Ort entwöhnt, und kaufen stattdessen online ein und bezahlen auch anders. Besonders beliebt bei jungen Kunden sind Prepaid- und eCash-Lösungen, weil ihnen die Ausgabekontrolle sehr wichtig ist. Prepaid- und eCash-Lösungen sind darüber hinaus sehr sicher, da keine Bankdetails geteilt werden müssen. Einzelhändler und Anbieter von anderen Dienstleistungen – sei es vor Ort oder online – sollten deshalb vielfältige Bezahlmethoden anbieten, um besonders die kaufkräftige Generation Z wieder für sich zu gewinnen.“